Edith
Ehrlichkeit ist ein wichtiger Faktor der Erziehung, auch in der ungeborener Kinder. Danke ihr Politiker, Geschichtstreiber, Terroristen. Ihr macht Eure Aktionen ohne an uns Väter zu denken, die dann ihren Kleinen nachhaltig Eurer Treiben zu erklären haben. Kinder fragen; Löcher, in Bauch, Herz und Hirn. Ganz besonders Edith, meine Ungeborene. In allen Ecken meines Lebens taucht sie plötzlich auf, mit ihren blondem Haar und braunen Augen und will wissen. Neugierig, unersättlich, fragt sie. Und meine Ehrlichkeit stockt. Ich weiß es nicht, ist keine Antwort für sie. Stures Ding. Von wem sie das nur hat.Terroristen wüten in London, Scharm el Scheich. Menschen sterben und das Kind, das ungeborene, fragt mich was Terroristen sind und wollen. Ich hab' ihr verboten Nachrichten zu sehen. Die Fragen bleiben trotzdem. Ich hab's auch schon mit, ja weißt du mein Kind, das sind böse Menschen, versucht. Kein Erfolg. Böse Menschen gäbe es überall - zum Beispiel der Typ von nebenan, der ehemalige Nachbar oder die Hundertschaft die in zwei Wochen durch die Stadt laufen wollen. Alles böse Menschen aber keine Terroristen. Ob Terroristen Islamisten (auf deutsch, Islamiten) wären, fragt sie mich. Auch, antworte ich. Alle, fragt sie? Wahrscheinlich, nicht alle aber wahrscheinlich alle, stelle ich meine Ehrlichkeit auf die Probe. Sag' mal, fordert sie, spinnst du? ... Ja bestimmt, verweigere ich das Gespräch. Ha ha, gut machst du das, Herr Vater - so lerne ich wie ihr Erwachsenen hirnlich euren Alltag meistert.
Na gut. Versuchen wir es anders. Also Terroristen sind gegen eine bestehende Ordnung, versuche ich es erneut. Und dafür bringen sie unschuldige Menschen um, kommt als Antwort? Ja, damit versuchen sie die Ordnung zu erschüttern und ihren Forderungen im Zwang dieser Erschütterung Weichen zu stellen. Edith macht es schon wieder, sie kneift beiden Augen bis zu einem Strich zusammen und zeigt mit beiden Zeigerfingern auf mich: Wenn DU denkst, mich mit diesem Geschwafel über den Tisch der Zufriedenheit zu ziehen hast DU DICH GESCHNITTEN!
Sie muss das von ihrer Mutter haben, ich bin nicht so. Leider kenne ich ihre Mutter nicht und muss das Ganze eben einfach so ertragen.
Heute tauchte sie kurz im Büro auf, schmiss mir einen Zettel vor die Kaffeetasse, kniff die Augen zusammen, zeigte mit den Zeigefingern auf mich und verschwand so schnell wie sie kam. Der Zettel liegt vor mir:

Fragt mich nicht, wie alt sie ist. Ich weiß es nicht. Das mit den Falten ist gelogen! sieben Kommentare
[Smartin:1] Ein echter Smartin! Nicht dass Sie mich für «das Geschwafel der letzten Monate» verklagen?
Ziemlich wirre Geschichte. Nach 2 bzw. 3 mal lesen habe ich Sie verstanden.
Gruß an Edith. Lassen Sie das Kind ruhig weiterleben.
um 25-07-’05 14:54 von Wolfen| |
A sculpture supposedly created by in is reveals her fixa scruptos best moment, what’s hot about actually dkeejghtdy the work of a counterfeiter

Ein echter Ebola! He’s back. Ich konnte das Geschwafel der letzten Monate nicht mehr ertragen.