am Mittwoch 05. Januar 2005 um 12:24 schrieb Ebola:

Imberbis

Was kann man machen (außer spenden), war die Frage der letzten Tage, wenn es um das Thema Flutkatastrophe Südostasien ging. Südostasien braucht Devisen, hartes Geld, damit den Menschen dort geholfen werden kann. Denn Hilfe ist dringend nötig. Also spenden, was möglich ist.
Ich habe beschlossen, 10% meiner Einnahmen zu spenden und möglichst viele Menschen anzuregen, selbst zu spenden. Ein einfacher Weg geht über die Telefonrechnung und rechnet mit nur 5 Euro zu buche. Ein Betrag, den fast jeder opfern kann oder könnte. Leider steht dieser Weg nicht jedem offen, denn die Spendenhotline liegt hinter einer 0900-Nummer. Daran soll es nicht liegen, dachte ich. Die Idee war, in dem neu eingerichteten Internetcafé ein Spendentelefon für die Gäste zur Verfügung zu stellen. Wer spenden will, könnte (kann) hier die Spendenhotline der UNICEF oder einer anderen Gesellschaft anrufen und den Betrag danach bar bezahlen. Wir wollten (wollen) zusätzlich zu jedem Spendenanruf aus eigener Tasche 2 Euro drauflegen, die wir dann der UNICEF überweisen. So war (ist) die Idee. Fehlt nur noch dass das publik gemacht wird. Also fragten wir bei der ansässigen Zeitung nach, einen entsprechenden Aufruf zu schalten. Eigentlich kein Problem − dachte ich. Pressemonopolist Wilhelm und seine Bande untermauerten jedoch wieder einmal mit Bravur ihren eindeutigen Ruf. Die erste Reaktion war die eines Mitarbeiters, der uns verlauten ließ, man würde mit uns keine Geschäfte machen. Dass es hier nicht ums Geschäftemachen ging, konnte er natürlich mit eingeschränktem Intellekt nicht begreifen. Später wurde uns ein weiterer Mitarbeiter ins Haus geschickt, der natürlich bereit war, sich der Sache anzunehmen. Leider, leider, leider, leider, habe ich mich nicht an diesem Gespräch beteiligt, denn ich hatte zu diesem Augenblick technische Probleme zu lösen. So kam ich erst später dazu, als es um die Anzeigengröße ging. Der geschäftige Mitarteiter des Pressemonopolisten Heidenheims sprach von Daten, die man brauche etc. Ich schlug vor, alles selbst zu fertigen und die EPS-Daten per Mail zu übersenden, damit keine große Arbeit entstehe. Damit war er einverstanden. Alle lächelten, reichten sich die Hände. Später fragte der Inhaber und Ideenpartner, warum ich mir die zusätzliche Arbeit machen wolle, da es am Preis keine änderung gebe. Welchen Preis, wollte ich wissen. Na wenn wir knapp 400 Euro für die Anzeige zahlen, brauchst du doch nicht auch noch die Anzeige gestalten.

Ich habe heute entsprechende Medien von diesem Vorfall unterrichtet, die sehr davon angetan waren. Besagte Aktion wird laufen und die Heidenheimer Zeitung darf es sich unter der eigens gewebten Decke gemütlich machen. Dass sie hier einen Kunden verloren haben, haben sie sich selbst zuzuschreiben. vier Kommentare
s Bildle vom MaRe

Des kann nur unser Schmieeeed gewesen sein?



s Bildle vom WZ

Hakan, ruf morgen doch einfach mal die bessere Zeitung im Ort an. Da läßt sich was machen! Im Gegenzug natürlich die Zusammenarbeit anbieten.

Mfg, per Mail.



das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Morgen … also heute?

Wir leben in Baden-Württemberg! ?





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